Harkortstraße
Stadtplanung, Wettbewerb – 2. Preis, Düsseldorf

Das Entwicklungsareal wird im Wesentlichen durch zwei städtebauliche Merkmale geprägt. Diese sind zum einen die homogene Stadtstruktur der gründerzeitlichen Blockrandbebauung, zum anderen der Geländeversprung zwischen Stadtebene und künstlich erhöhter Bahnebene im Südosten.

Die neue städtebauliche Figur des Areals entwickelt sich aus diesen beiden Elementen fort: Die Maßstäblichkeit des historischen Gründerzeitblocks wird aufgebrochen und dieser in einzelne Schollen aufgeteilt. 
Das gemeinsame Plateau bildet einen schützenden Rücken nach Südosten. 
Eine attraktive fußläufige Durchwegung verbindet die Harkortstraße mit dem Bahnhofsvorplatz. Durch Aufweitungen und Verengungen wird eine Raumfolge mit Aufenthaltsqualität geschaffen, welche Einblicke von Bahnhofsvorplatz und Harkortstraße ermöglicht und Durchblicke zum Bahnhofsturm inszeniert. Dies trägt maßgeblich zu einer Aufwertung und zur Adressbildung aller neu platzierten Baukörper bei.