29.07.2020
Goldener Ring am Rhein – Düsseldorf erfindet sich mit dem "Blaugrünen Ring" neu. Ein Interview mit Sonja Moers, Jon Prengel und Aileen Treusch

Dortmund Hafenquartier
Stadtplanung, Industrie trifft Digitalität und Digitalität trifft Natur

Drei Thematische Baufelder und Nutzungszonen definieren Bereiche, die frei und flexibel gefüllt werden um auf zukünftige Bedarfe reagieren zu können.

1. „Das Hafenband“: Entlang der neuen Hafenpromenade reihen sich bestehende und neue Gebäude auf.

2. „Das Experimentierband“: Östlich der Speicherstraße bietet dieses Band Freiräume für temporäre und niederschwellige    Aneignungen und Nutzungen z.B. aus dem Bereich der Kreativwirtschaft und des Handwerks.

3. Der „Digitalcampus“: Westlich der Speicherstraße formiert sich der digitale Campus mit einer Kombination aus Berufskolleg, Gründerzentrum, Sporthalle, Coworkingflächen und weiteren flexiblen Büroflächen sowie einem diversen Angebot an Freizeit- und Erholungsflächen.

Zielsetzung des Wettbewerbs ,,Dortmund Hafenquartier Speicherstraße" ist ein breites Nutzungsspektrum für Arbeit, Bildung, Forschung, Kultur, Freizeit und Erholung, als auch ein Digitaler Campus mit Campusatmosphäre. Als Gemischtes Quartier wurden die Schwerpunkte auf „kreative und digitale Ge­werbe“ gesetzt: von Büros, bis zu Forschungseinrichtungen und ergänzt durch Bildungs-, Freizeit-, Kultur-, Veranstaltungs- und Gastronomieangebote.

Wichtige Bausteine bei der Entwicklung sind dabei der Erhalt von historischen und hafentypischen Merkmalen, sowie Ausbau von ökologischen Qualitäten, Bau von außergewöhnlichen Gebäuden, Zusammenarbeit mit bereits bestehenden Netzwerken und Szeneeinrichtungen im Hafenquartier. Die Zielgruppen wurden dabei als digitale, technologische, innovative, kreative, soziale, handwerliche Gründer definiert, sowie Innovationseinheiten oder Kooperationen von etablierten Unternehmen/ Forschungsinstituten und Hochschuleinrichtungen.