29.07.2020
Goldener Ring am Rhein – Düsseldorf erfindet sich mit dem "Blaugrünen Ring" neu. Ein Interview mit Sonja Moers, Jon Prengel und Aileen Treusch

Wohnen am Forsthaus
Architektur, Schöllkrippen

​Der Außenraum gliedert sich in eine Raumsequenz vom Privaten hin zum Öffentlichen, vom rückwärtigen Mehrfamilienhaus hin zur Vorderseite der "Kulturscheune"

Um den neuen Baukörper herum liegt eingefriedet eine Grünzone für Bewohner, niedrig eingefriedet und direkt erschließbar durch die privaten Loggien. In der Transition hin zum Forsthaus wird das Geländegefälle geschickt genutzt, um durch eine Sitztreppe die Räume zu staffeln und einen halböffentlichen Begegnungsraum für Kulturscheune, Forsthaus und Neubau zu schaffen.

Durch die Öffnung und Begrünung des Bereiches zwischen Kulturscheune, Aschaffenburger Straße und Forsthaus wird die Sequenz mit dem öffentlichsten Teil des Freiraums abgeschlossen. Es entsteht ein "Schaufenster" ins Innere, das durch die neue Begrünung und die Anordnung der Sitzelemente den öffentlichen Funktionen des Ensembles Rechnung trägt. Mit Mäuerchen, Pflanzbeeten und Freiraummöblierung lädt der Raum zum Verweilen ein und fördert die Beteiligung am gemeinschaftlichen Leben. Die gewählten Elemente zitieren das beruhigtere Leben außerhalb urbaner Strukturen und werten mit neuen Qualitäten den Übergang in den Fußgängerbereich der Aschaffenburger Straße nachhaltig auf.