22.07.2019
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Gymnasium Frankfurt Nord
Architektur, Holzmodul-Bauweise

Wie setzt man 250 Container so zusammen, dass eine Schule entsteht?

Für die Stadt Frankfurt am Main entsteht im Stadtteil Westhausen ein temporäres 8-zügiges Gymnasium mit Mensa und 3-Feld Halle. Das für den 3-geschossigen Schulneubau vorgesehene Baufeld der ehemaligen Friedhofserweiterungsfläche wird in einen nördlichen Bereich mit Gymnasium und in ein südliches Feld mit Mensa und Sporthalle unterteilt.

Zusammenarbeit in der ARGE raumwerk + Spreen Architekten mbB.       


Entsprechend der geplanten Bauabschnitte gliedert sich das Gymnasium in drei zueinander versetzte Baukörper, die an der Längsfassade miteinander verbunden sind. So entstehen differenzierte Freiräume. Das Entree für die ca. 2.000 Schüler wird hierbei durch den zentralen Eingangsplatz am zurückspringenden Haupthaus baulich gefasst. Alle Gebäudeteile der Schule werden in Holzmodul-Bauweise errichtet. Die Abmessung des Grundmoduls beträgt 7,90m x 2,80m. Auf Basis dieses Moduls lassen sich alle erforderlichen Raumgrößen abbilden. Bei der Fassadengestaltung werden die Möglichkeiten der Modulbauweise optimal genutzt. Als Materialien kommen überwiegend Holz und Aluminium zum Einsatz und alle Fenster sind raumhoch ausgebildet.

Fotografie: Thomas Koculak
Video:1000eyes