18.12.2018
Erfreulich zum Jahresende: Der Stadtrat hat grünes Licht gegeben! Wettbewerb Dortmund | Umfeld Hauptbahnhof Nord – 1. Preis.

Baakenhafen
Architektur, Wettbewerb – 2. Preis, Hamburg

Wie verbindet sich eigenständiger Charakter und harmonische Stadtgestalt?

Ausgangssituation: Das Baufeld 83b »Ankerplatz Baakenhafen« bildet mit dem westlich benachbarten Gebäude eine gemeinsame Blockstruktur, die entlang der Versmannstraße unterhalb des Verbindungsbaukörpers mit einem 8,00m hohen Durchgang in zwei Teilbereiche gegliedert ist. Im Westen des Blocks befindet sich an prominenter Stelle der Gerda-Gmelin Platz, im Osten schließt die Bebauung mit einem Warftplatz ab. Das benachbarte Gebäude »Sportsdome« zeichnet sich durch seine Freizeitnutzung und gläserne großformatige Fassadengestaltung aus.

Ziele: Entwicklung einer stadträumlichen Qualität im öffentlichen Raum, Einbindung in die umgebende Bebauung, Schaffung eines hochwertigen Wohnangebots für einen durchmischten Wohnungsmix:
– Ausbildung eines prägnanten und charaktervollen Gebäudeensembles, das individuelle Gebäudeteile erkennen lässt
– Eigenständigkeit und Selbstverständlichkeit als Wohnungsbau in direkter Nachbarschaft zum großmaßstäblichen Sportsdome durch die Verwendung eines ruhigen und regelmäßigen Fassadenrasters
– Adressbildung entlang der Versmannstraße durch Ausbildung von drei leicht auskragenden, winkelförmigen Erkerbauteilen
– Komposition zweier sich ergänzender Fassadenmaterialien zur harmonischen Gliederung großen Fassadenflächen und Volumetrie
– Gute Belichtung aller Einheiten um die große Gebäudetiefe für Wohnnutzung zu ermöglichen 
– Optimierung der Vorplanung unter den Aspekten des Lärmschutzes, der Südausrichtung kleiner Wohnungen sowie der Wirtschaftlichkeit und Flächeneffizienz der Flure
– vielfältiges Angebot an Wohnungstypen und angemessene Durchmischung der Bewohnergruppen einzelner Häuser
– Verwendung bewährter Erschließungssysteme: 2-, 3- und maximal 4-Spänner durch Hinzufügen eines zusätzlichen Treppenhauses bei gleichzeitiger Optimierung der Flächenökonomie, Reduktion der angeschlossenen Wohneinheiten je Stiege auf maximal 4 
– optimale Süd-, West- und Ostausrichtung aller Wohneinheiten, jede Wohnung besitzt einen großzügigen privaten Freiraum wie z.B. Süd-  und Westbalkon,  in den äußeren Eckwohnungen Haus 3a und 5 verglaste Loggia mit Aussicht auf den Baakenhafen