STUHLROHRQUARTIER, HH Wettbewerb – 1. Preis

STANDORT: Hamburg, Bergedorf
FLÄCHE: 5,5 ha
ZEITRAUM: 10/2016–12/2016
NUTZUNG: Wohnen, Freizeit, Gewerbe
LEISTUNG: Einphasiges städtebaulich-freiraumplanerisches Gutachterverfahren
AUSLOBER: BUWOG Group,
Leipziger Straße 51, 10117 Berlin

GRUNDIDEE
Die Identität des neuen innerstädtischen Quartiers wird durch die einmalige Wasserlage am Schleusengraben geprägt. Konzeptionelle Grundidee ist es, diese wichtige Lebensader Bergedorfs in das Quartier hineinzuführen. Die historische DNA der Stuhlrohrhalle bildet dabei den Nukleus eines urbanen innerstädtischen Quartiers, das sich als qualitätvolle Erweiterung des Kernbereichs von Bergedorf versteht.

STÄDTEBAULICHE DICHTE IM KONTEXT BERGEDORF
Die Vorgabe des Wettbewerbs »ein Quartier mit bisher in Bergedorf nicht erreichter Dichte« zu entwickeln, kann nur bei einer differenzierten Betrachtung der für Bergdorf typischen Maßstäblichkeit gelingen. Bergedorf ist geprägt von Wechsel zwischen niedrigen kleinteiligen Bebauungsstrukturen und großmaßstäblichen Gebäudeeinheiten in direkter Nachbarschaft. Tatsächlich sind jedoch hier Gesetzmäßigkeiten ablesbar, an die das vorliegende Bebauungskonzept anknüpft:

1. Perlenkette Schleusengraben: Hochpunkte eingebettet in einen weitgehend naturbelassenen Grünzug als Uferzone des Schleusengrabens.
2. Stadtkante Weidenbaumsweg: Zunahme der Bebauungsdichte von Ost nach West Richtung Weidenbaumsweg und ZOB.