FREIHAM, MÜNCHEN Städtebau, Wettbewerb – 4. Rang

STANDORT: München-Freiham
FLÄCHE: 27 ha
ZEITRAUM: 2011
NUTZUNG: Stadtteil-, Schul- und Sportzentrum, Gewerbe, Wohnen
LEISTUNG: Wettbewerb
BAUHERR: Landeshauptstadt München, Referat für Stadtplanung und Bauordnung

Gegenstand des Wettbewerbs war die Entwicklung eines städtebaulichen und landschaftsplanerischen Konzeptes für den 1. Realisierungsabschnitt im Siedlungsschwerpunkt Freiham Nord als Grundlage für die anschließende Bauleitplanung. Der Beitrag von raumwerk für den Bearbeitungsbereich A mit Schwerpunkt Stadtteilzentrum sowie Schul und Sportzentrum wurde mit dem 4. Rang prämiert.

Der Bearbeitungsbereiche A (ca. 29 ha) umfasst Flächen südlich und vor allem nördlich der Bodenseestraße. Er beinhaltet neben dem Stadtteilzentrum, welches mit den Schwerpunkten Handel, Dienstleistung, Versorgung und Mobilität an der Schnittstelle von Freiham Nord und Freiham Süd liegt, auch das Schul- und Sportzentrum, das einen wichtigen Beitrag zur gesamtstädtischen Versorgung leisten wird, sowie einen Teilbereich des Wohnungsbaus. Die städtebauliche Gestaltung des Bereichs A prägt wesentlich die westliche Stadteinfahrt nach München.

Der insgesamt ca. 350 ha umfassende neuen Stadtteil Freiham, am westlichen Stadtrand gelegen, stellt die derzeit letzte zusammenhängende Flächenreserve für Baulandentwicklung dieser Größenordnung der Landeshauptstadt München dar. Das Gesamtareal unterteilt sich entlang der in Ost-West-Richtung verlaufenden Bodenseestraße. Südlich liegt der Gewerbestandort, der bereits realisiert wird und nördlich der Wohnstandort Freiham. Hier soll auf einer Fläche von ca. 190 ha über einen Zeitraum von etwa 30 Jahren ein kompakter, urbaner und grüner Wohnstandort für ca. 18 000–20 000 Einwohnerinnen und Einwohner mit den notwendigen sozialen und kulturellen Infrastruktureinrichtungen entstehen.